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JÜRGEN HAHNEL IM HUNGERSTREIK

Veröffentlicht am Dienstag 1. September 2009 12:15, von encod . Bearbeitet am Dienstag 1. September 2009 12:15

Alle Fassungen dieses Artikels: [Deutsch]

HUNGERSTREIKERKLÄRUNG


Schluß mit dem „Krieg gegen Drogen“(-KonsumentInnen)

Ich hätte eigentlich bis spätestens 16. Juni´09 meine Haft in der JVA-Rottenburg antreten sollen, aber nachdem der Aufschubantrag (trotz ärztlichem Attest) abgelehnt wurde, blieb mir nichts anderes übrig, als „abzutauchen“ (bis spätest-ens 7. Juli), da ich noch nicht Alles in Freiheit erledigen konnte.

Vielleicht wurde ich vor dem 7. Juli verhaftet und der JVA zugeführt – dies ist beim Erstellen dieses Textes am 15.6. unklar Mittlerweile bin ich inhaftiert und mein anfangs „stiller“ Hungerstreik (seit dem 1. Hafttag) wird hiermit öffentlich ! Es ist damit zu rechnen, daß ich bald ins JVA-Krankenhaus „Hohenasperg“ bei Stuttgart verlegt und zwangsernährt werde.

Dies ist v.a. ein drogenpolitischer Hungerstreik gegen die menschenverachtend-en, von PolitikerInnen zu verantwortenden „Betäubungsmittelgesetze“ und alle ProhibitionsbefürworterInnen in Gesellschaft und Medien im Allgemeinen !

Das wäre auch ein Thema für den Bundestagswahlkampf – oder ? Und gegen (meine) DenunziantInnen, Staatsanwalt Rössner, AG-Richter Hirn, LG-Richterin Schmid, viele Medien(schaffende), einseitige + ausgrenzende (lokale) sozial- , friedens- und sonstigen politischen Gruppen / Organisationen / Bündnis-se, lokale Bundestags- / EU-Parlamentabgeordnete, usw. im Besonderen ! Ich werde solange keine Nahrung zu mir nehmen bis ich entweder aus Haftunfäh-igkeitsgründen oder durch ein sog. „Gnadengesuch“ an Justizminister Goll (Ba.-Wü.) und dessen Order entlassen werde !

Dies werde ich aber nicht formulieren, da ich mich dann ja strafrechtlich schuldig fühlen müßte, was ich definitiv ablehne, da ich niemandem geschadet habe und deshalb kein Verbrecher bin, wie auch die überwiegende Mehrheit der Millionen CannabiskonsumentInnen + ihrer „Dealer-Innen“, die besonders verfolgt werden, aber - nüchtern betrachtet - mit harmloser-en Substanzen handeln als die Alkohol-, Tabak- und Pharmabranche !

- Wer für meine Freilassung (z.B. durch ein Gnadengesuch) und gegen die-se menschenverachtende Drogenpolitik im Allgemeinen ist, kann dies in der Unterschriftenliste dokumentieren und unterstützen :

Name, Vorname

Straße + Hausnr.

Plz + Ort

Unterschrift

V.i.S.d.P.: Jürgen Hahnel, z.Z. Schloß 1, 72108 (JVA) Rottenburg ;

Unterschriftenliste bitte nur Anne Fröhlich, Gerstenmühlstr. 7, 72070 Tübingen, Tel.: 07071 – 410 968 schicken !

Weitere Infos zum „Tübinger Cannabisprozeß“ und gegen die herrschende Drogenpolitik gibt´s bei www.sichtbarewelt.de (siehe z.B. „Zentrales Infoblatt“, Haftantrittserklärung, usw.)

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