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DROGENREGULIERUNG, EIN WEG AUS DER KRISE?

Veröffentlicht am Donnerstag 28. April 2011 22:29, von encod . Bearbeitet am Montag 9. Mai 2011 13:00

Alle Fassungen dieses Artikels: [Deutsch]

Podiumsdiskussion zum Thema "Drogenregulierung, ein Weg aus der Krise?" am 5. Mai 2011 ab 19 Uhr im Cafe Landtmann, Landtmann-Saal.


Am Podium:

Dr. Kurt Blaas (Arzt, Obmann CAM - Cannabis als Medizin)
- Peter Rausch (Chemiker, Drogenexperte)
- Mag. Astrid Nagel (Rechtsanwältin)
- Birgit Hebein (Grüne Wien, Gemeinderätin)
- Mag. Harald Schubert (Veranstalter Cultiva Hanfmesse)
- Ing. Andreas Holy (ENCOD-Österreich, Stv. Obmann Verein „Legalize! Österreich“)

Hintergrund:

Die Europäische Union hat keine Einwände gegen Initiativen der EU-Mitgliedstaten die in Richtung einer Reglementierung von Cannabis und anderen zur Zeit verbotenen Drogen gehen.

Frau Dana Spinant, die neue Koordinatorin der Anti-Drogen-Einheit der Europäischen Kommission, hatte das im Rahmen der Öffentlichen Anhörung über die Europäische Drogen-Politik am 8. Dezember 2010 in Brüssel abgehalten wurde, mehrmals wiederholt. Die Sitzung hat zuerst eine Schätzung über die finanziellen Konsequenzen der Kriminalisierung zu lasten der öffentlichen Hand und des Sparpotentiales einer Entkriminalisierung von Cannabis gemacht. Dazu stützten Sie sich auf Daten einer Studie der OEDT, wonach der globale Betrag, derartiger Massnahmen zu einer Einsparung von zwischen 35 und 60 Milliarden Euro jährlich führen kann. Einsparungen zwischen 70 bis 120 Euro für jeden einzelnen der 500 Millionen Bürger der Europäischen Union.

Allein für Österreich könnten Kalkulationen zufolge durch eine Entkriminalisierung über Einsparungen und Steuereinnahmen mehr als 2 Mrd. Euro erwirtschaftet werden. Die Anzahl der Konsumenten würde sich dabei, wie die Beispiele in den Niederlande, Tschechien und Portugal zeigen nicht erhöhen, sondern eher reduzieren und dann stagnieren. Die Sicherheit der Konsumenten kann durch einen kontrollierten Markt verbessert werden, da der Schwarzmarkt keine Qualitätskontrollen kennt und geschätzte 1,5 Mio. Konsumenten wären durch den Wegfall der Kriminalisierung nicht mehr der Gefahr einer Diskriminierung ausgesetzt.

Vor allem eine Entkriminalisierung im medizinischen Bereich ist, wie es in den Vereinigten Staaten schon seit Mitte der 1990er Jahre der Fall ist, längst überfällig!

Informationen zum Hanfwandertag unter www.hanfwandertag.at oder www.facebook.com/hanfwandertag

ENCOD-Österreich

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beigefügte Dokumente

  • Dokument (PDF - 253 kB, 28. April 2011)

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