Menschenrechte von inhaftierten Drogengebrauchern achten – Gesundheit und Leben schützen!
Seit 1990 sind in Deutschland mehr als 33.000 Menschen durch den Konsum illegaler Drogen gestorben. Viele dieser Todesfälle wären vermeidbar gewesen – durch Aufklärung, Angebote zur Risikosenkung und durch Überlebenshilfen.
Abgeschnitten von solchen Maßnahmen sind Drogengebraucher in Haft: Während es „draußen“ wenigstens Spritzentauschprogramme und Möglichkeiten zur Substitutionsbehandlung gibt, ist der Zugang zu Prävention und Behandlung hinter Gittern stark eingeschränkt oder überhaupt nicht gegeben.
Um gegen diese Verletzung des Menschenrechts auf Gesundheit zu protestieren, wenden wir uns mit einer Unterschriftenaktion an die Justizminister/innen der Bundesländer, die für die Gesundheit in Haftanstalten zuständig sind.